Sie sind hier: Hera-Tempel
Zurück zu: Schöne Plätze
Allgemein:
Suchen
Sitemap
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Haftungsausschluss
Links
Linkhitliste
Linktipps
Suchergebnisse
Abbildung: Heraion - Altar der Göttin Hera -
Ganz in der Nähe von Ireon liegt die größte archäologische Ausgrabungsstätte von Samos, das Heraion mit dem Hera-Heiligtum, einem der größten Tempel der Antike, von dem leider nur noch Reste erhalten sind. Hier wurde der Überlieferung nach die Göttin Hera geboren (...an den Ufern des Imvrassos). Überreste verschiedener historischer Epochen wurden entdeckt, u.a. die Kuretenstraße, der Kouros (jetzt im archäologischen Museum von Samos), Relikte aus der hellenistischen und römischen Zeit, außerdem die Fundamente einer frühchristlichen Basilika.
Abbildung: Heraion - Tempel der Hera -
Weitere Fundstätten werden noch zwischen dem Flughafen und der heutigen Ausgrabungsstätte vermutet. Leider fehlt der griechischen Antikenverwaltung das Geld für neue Grabungskampagnen und so muss man mit dem derzeitigen Stand der Forschung in diesem Bereich zufrieden sein. Eine bedeutende Figur in der griechischen Mythologie ist die Götterkönigin Hera. Sie war die Tochter der Titanen Kronos und Rhea und die Schwester und Gemahlin des Gottes Zeus. Die eifersüchtige Hera beobachtete argwöhnisch die vielen Liebschaften ihres Gatten Zeus' und wußte, wenn er ihren Wünschen nicht Folge leistete, ihrem Unmut durch Schmollen oder unbändiges Gezänk Luft zu machen.
Abbildung: Heraion - Büste der Göttin Hera -
Zum Widerstand fehlte ihr jedoch der Mut; drohte er ihr, so lenkte sie alsbald ein, ist aber dann sehr listenreich. Bereits der griechische Dichter Homer schildert dies nicht ohne Ironie. Ihre Kinder, als deren Mutter sie in der älteren Sage erscheint, sind alle auch Kinder des Gottes Zeus. So Ares und Hebe, die Eileithyien und Hephaistos. Hera ist auch die Wächterin der Geheimnisse des ehelichen Lebens und nebenbei gilt sie als Schutzgöttin der Insel Samos.
Abbildung: Heraion - Tempel der Hera -
Die Ruine (Bild rechts) der Byzantinischen Kirche im Heraion befindet sich etwa 60 Meter östlich des Hera-Tempel und ist an den Überresten der Apsis deutlich zu erkennen. Sie war etwa 30 m lang und 18 m breit und hatte drei Säulengänge. Erhalten ist heute nur noch eine Ecke des Altars, Teile der Apsis, die Grundmauern des Hauptgebäudes sowie die Reste eines Marmorfußbodens. Erbaut wurde diese Kirche wahrscheinlich in der Mitte des 5. Jahrhunderts nach Chr. auf den Ruinen eines alten römischen Tempels. Das Gebäude wirkt ein bißchen verloren so in der Nähe des gewaltigen Hera-Tempel, oder besser gesagt von dem, was davon übrig geblieben ist.
Abbildung: Heraion - Kirche -
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |