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Abbildung: Kloster Agia Triada -
Zum Kloster Agia Triada gelangen Sie über eine Landstrasse, die eine Abzweigung der Hauptstrasse Mytilini- Chora darstellt. Auch eine Wanderung ist möglich, wenn Sie den Besuch von Mytilini mit seinem schönen und sehenswerten Paläontologischen Museum verbinden. Folgen Sie einfach nach verlassen des Museums der Verbindungsstraße nach Chora, die jetzt schon leicht abwärts führt. Die erste Straße, die nach links führt (ausgeschildert), ist jetzt ihr Weg zum Kloster. Da die Straße wenig frequentiert wird, ist es leicht, dem Weg zu folgen und die landschaftlichen Schönheiten links und rechts der Straße in sich aufzunehmen.
Abbildung: Mytilini - Paläontologisches Museum
Schon bald kommt das Kloster Agia Triada auf einer bewaldeten Anhöhe in Sicht. Im Sommer ist das Kloster am Vormittag von 10.00 - 13.00 Uhr geöffnet und wieder am Nachmittag von 16.00 - 20.00 Uhr. Den Rückweg nach Mytilini können Sie auf einem anderen Weg gestalten, der hinter dem Kloster (alte Wirtschaftsgebäude) beginnt und Sie durch Olivenhaine und über Felder zur Verbindungsstraße Mesokambos - Mytilini führt. Hier biegen Sie zuerst links ab der Hauptstraße entlang in Richtung Mytilini und achten auf einen nach rechts abführenden Pfad, der Sie direkt zum Friedhof von Mytilini bringt und etwas weiter zur Ortsmitte. Sollten Sie den Pfad nicht finden, folgen Sie der Hauptsraße, die Sie direkt nach Mytilini führt.
Abbildung: Kloster Agia Triada -
Das Kloster Agia Triada (Heilige Dreifaltigkeit) liegt einsam in landschaftlich sehr schöner Lage jenseits des Berges Kastri (Pythagorion) und wurde im Jahre 1824 an der Stelle, wo früher nur ein kleines Kirchlein stand, errichtet. Erbauer war der Mönch Neofytos aus Samos. Neofytos nannte das Kloster Zoodochos Pigi (Lebensquelle) in Erinnerung an das Kloster, das er vorher hatte verlassen müssen. Nach seinem tragischen Tode durch Räuber wurde dieser Name des Klosters nicht mehr verwandt und Jahre später erhielt das heute von Nonnen bewohnte Kloster seinen jetzigen Namen.
Abbildung: Kloster Agia Triada -
Man kann heute nur noch erahnen, wie groß die Besitztümer dieses Klosters waren. Unterhalb der Klostergebäude liegen heute die Überreste eines einstmals blühenden landwirtschaftlich genutzten Betriebes. Die Ebene vor dem Kloster ist sehr fruchtbar und wird heute noch zur Weidung von Kühen und zum Anbau von Weizen genutzt. Am Ende der Zufahrtsstraße zum Kloster liegt auf der linken Seite der alte Friedhof des Klosters, der schon lange "außer Betrieb" ist. Schräg gegenüber steht eine Kapelle, die allerdings aus dem 20. Jahrhundert stammt und nicht gerade eine Sehenswürdigkeit darstellt.
Abbildung: Kloster Agia Triada - Kirche gegenüber dem Friedhof
Der Wald hier in unmittelbarer Nähe des Klosters war früher größer und dichter. Man erkennt deutliche Anzeichen von Verwüstungen durch Waldbrände. 1982, bei meinem ersten Besuch des Klosters, gab es hier einen ausgeschilderten Wanderweg zum Berg Kastri und nach Pythagorion. Den Wanderweg (führte auf dem ersten Teilstück an den Mauern des Polykrates vorbei!) habe ich leider nicht mehr gefunden, stattdessen eine neu erbaute Straße, die jetzt direkt nach Pythagorion führt.
Abbildung: Kloster Agia Triada - Ansicht der Klosterrückseite
Nach dem Besuch des Klosters - auch hier sollte man auf korrekte Kleidung achten - bin ich diesen neuen Fahrweg ein Stück entlang gegangen, bis ich auf einen riesigen Baum auf der linken Seite der Straße stieß. Ein wunderschöner Ort für ein Picknick oder eine Pause. Es gibt Bänke und Wasser hier und viel Schatten durch die riesige Platane. Hier führt auch ein Weg aufwärts zu einer kleinen Kapelle mit dem Namen "Zoodochous Pigi", von der man eine schöne Aussicht bis zum Hafen von Pythagorion hat.
Abbildung: Kloster Agia Triada - Riesige Platane auf dem Weg nach Pythagorion
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