Insel Symi
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Überblick
Symi ist eine etwa 58,1 Quadratkilometer große griechische Insel in der Ägäis und gehört zur Gruppe der Dodekanes. Zusammen mit einigen unbewohnten Inselchen bildet sie eine Gemeinde in der Präfektur Dodekanes. Symi liegt etwa 9 km westlich des türkischen Festlandes, 23 km nördlich der » Insel Rhodos und fast 400 km südöstlich von Athen. Der Hafen von Symi hat eine sehr stark zerklüftete Küstenlinie. Die Insel hat eine Länge von 11,5 Kiometer bei einer maximalen Breite von etwa 9 Kilometern. Sie ist gebirgig und bis zu 616 Meter hoch.
Die meisten der knapp 3.000 Einwohner wohnen im gleichnamigen, schön in der großen Hafenbucht gelegenen Hauptort im Norden der Insel. Oberhalb der Hafenbucht liegt das alte Kastro von Symi umgeben von halbverfallenen Wohnhäusern. Die Inselbewohner leben vom Fischfang und der eher spärlichen Landwirtschaft auf der recht kargen Insel und dem immer wichtiger werdenden Tourismus.
Kloster Panormitis
Die noch vor wenigen Jahrzehnten dominierende Schwammtaucherei spielt hingegen kaum noch eine Rolle. Neben diversen anderen Klöstern ist das im Süden gelegene und von den regelmäßigen aus Rhodos kommenden Ausflugsbooten angelaufene Kloster Panormitis das bekannteste der Insel. Es ist dem heiligen Michael geweiht und beherbergt ein kleines Museum. Zu den unbewohnten Inseln der Gemeinde gehören das nördlich vorgelagerte Ninos und die Eilande Chondros, Diavates, Gialesino, Kouloundros, Marmaras und Seskli.
Insel Symi
In den Sommermonaten kommen viele Besucher, um ihren Urlaub auf der Insel Symi zu verbringen. Während der Saison von April bis Ende Oktober fahren täglich mehrere Schiffe von Rhodos auf die wesentlich kleinere Nachbarinsel. Der Besuch von Symi ist ein beliebter Tagesausflug von Rhodosurlaubern. Die Geschichte der Insel Symi geht viele Jahrtausende zurück. Laut der griechischen Mythologie sollen auf der Insel Symi die drei Grazien geboren worden sein.
Der Name Symi kommt von der Nymphe Syme, die die Gattin des Gottes Poseidon war, der einst die Meere regiert haben soll. Laut Homer sollen die Symiaker mit 3 Galeeren am Krieg um Troja mitgekämpft haben. Bedeutsam waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts auf Symi vor allem der Schiffbau und die Schwammtaucherei. Die auf Symi gebauten Schiffe waren so schnell, dass sie das Privileg des osmanischen Seepostdienstes in der Ägäis hatten. Heute wirkt die Insel verlassen und einsam, wenn die Tagesurlauber wieder zurück nach Rhodos fahren. Tatsächlich sind Teile des Ortes im oberen Bereich von Symi unbewohnt und eine geisterhafte Stille schwebt über dem Ort.
Information:
Der Artikel - Geographie Insel Symi (Abschnitt 1- 2) - basiert auszugsweise auf dem » Artikel Symi (Stand vom 16.02.2008) und stammt zusammen mit dem Titelfoto "Blick über Symi" und dem Foto "Insel Symi - Kloster" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der » GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der » Autoren verfügbar.
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